Donnerstag, 16. Oktober 2014

Großdemo "Münchner Solidarität mit Kobanê"

Solidarität mit dem Widerstand von Kobane - gegen den faschistischen Terror des Islamischen Staates

Der Kanton Kobanê in Rojava, im Norden Syriens, wird seit vier Wochen von den Terrorbanden des Islamischen Staates (IS) an drei Seiten, und von türkischen Truppen im Norden, belagert. Gegen ein drohendes Massaker an der kurdischen Bevölkerung Kobanês kämpfen zur Stunde Selbstverteidigungseinheiten der YPG/YPJ in einem entschlossenen und aufopfernden Widerstand mit leichten Waffen gegen die Panzer und eine schwere Artillerie des IS. Fast stündlich werden neue Angriffswellen des IS zurückgeschlagen.

Die Gefahr eines Genozids an den Menschen in Kobanê ist offensichtlich und muss der Weltöffentlichkeit klar sein. Der IS hat zuvor bereits einen Massenmord an Ezidinnen und Eziden in Şengal (Nordirak) begangen. Tausende Männer, Frauen und Kinder wurden ermordet, hunderte Frauen wurden auf Sklavinnenmärkten verkauft und Zehntausende befinden sich auf der Flucht.

Wir fordern:
 

  • Solidarität mit den KämpferInnen in Kobane – Spendet für Waffen für die YPG/YPJ 
  • Aufhebung des PKK-Verbots
  • Anerkennung aller Asylanträge und Schaffung sicherer Reiserouten von Syrien nach Europa
  • Stopp der Waffenexporte an die IS-Unterstützerstaaten Türkei, Katar, Saudi-Arabien
  • Öffnung der türkisch-syrischen Grenze für Flüchtlinge und für Nachschub der YPG/YPJ – Schließung der Grenze für den IS
  • Solidarität mit der „Demokratischen Autonomie“ von Rojava

Dauer-Kundgebung ab Freitag 17.10. um 10 Uhr am Karlsplatz/Stachus
Demo am Samstag 18.10. um 14 Uhr ab Rindermarkt

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