Samstag, 2. Februar 2013

#Aufschrei gegen Sexismus

Diese "Sexismusdebatte" geht uns mächtig auf den Keks. Als wäre Herr Brüderle, der einzige Mensch auf der Welt, der Frauen sexistisch beleidigt. Und als gäbe es irgendetwas zu "debattieren".

Konsequenterweise gibt es aufgrund Ereignisse der letzten Woche einen Aufschrei gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt.

Unter dem Hashtag #Aufschrei twittern tausende Menschen, vor allem Frauen, ihre alltäglichen erfahrungen mit Sexismus. Ausführlich gibt es ebenfalls tausende Beiträge innerhalb kürzester Zeit auf alltagssexismus.de. Dort berichten Freuen (und auch einige Männer) von ihren alltäglichen Erfahrungen mit Seximus und sexualisierter Gewalt.

"Der Lehrer, der uns - nachdem ihn in der 10ten Klasse ein paar Mädels darauf angesprochen haben, dass er ihnen immer auf die Brüste schaut - erklärt, dass wir ja auch hingucken würden, wenn wir einen Berg Schokolade vor uns sehen würden."

Um nur mal ein Beispiel herauszunehmen.


Dazu ein sehr lesenswerter Leitfaden zu "Wie verhalte ich mich möglichst nicht wie ein Arsch" auf dem Blog High on Clichés oder wenn es brennzlicher wird einige Tips dazu, wie du selber Personen die Ziel von Street Harassment sind unterstützen kannst - und eine Erklärung des Begriffs auf berlin.ihollaback.org.


Sexismus bleibt scheiße und Geschlechterrollen sowieso.

Zur weiteren Lektüre zu Feminismus, Antisexismus und Geschlecht(errollen):

Mädchenblog
Mädchenmannschaft
Und natürlich auch sehr zu empfehlen sind die Videobeiträge von Anita Sarkeesian auf Feminist Frequency. Inhaltlich einiges zum Thema Darstellung von Frauen in den Medien.

Kommentare:

  1. Love Hardcore, hate Sexsim!
    Mit dem Clubmate in der Hand,
    Es lebe der Punk!

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    1. Jaja laber nur du Pseudo!

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    2. Selber Pseudo! Ich hab wenigstens ne krasse Lederjacke und ein fetten Iro, und neulich hab ich in der sbahn auf den boden gespuckt!

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  2. Die Gender-Mainstream-Ideologie hat uns doch permanent eingeredet, es gäbe nicht „typisch weibliches“; was wundert, dass Mann glaubt, Frauen denken und empfinden genauso wie er. Wenn dazu noch durch das Gender „social engineering“ die eigentlichen weiblichen Vorteile und Überlegenheiten ausgeredet oder gar negativ bewertet werden, ist die innere Identität von Frauen zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows usw.) Die Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm hat bereits 2010 erkannt: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen. [Siehe Buch „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie", 3. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2013]

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